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Stephen Hawking geht in den Ruhestand

 

(29-10-08) Der Astrophysiker und Kosmologe Stephen Hawking wird im Jahr 2009 in den Ruhestand gehen. Nach Angaben der University of Cambridge bedeutet dies jedoch nicht den völligen Rückzug aus Lehre und Forschung, sondern nur die Rückgabe des „Lucasischen Lehrstuhls“ für Mathematik, den Hawking seit über dreißig Jahre inne hatte. Der Wissenschaftler wird mit seiner Erfahrung jedoch auch in Zukunft zur Verfügung stehen, teilte der Universität am 24. Oktober mit.

Unabhängig von Gerüchten über den Gesundheitszustand des Astrophysikers, der an der Muskelschwäche ALS leidet, folgt die Abgabe des Lehrstuhls an einen noch zu benennenden Nachfolger dem normalen Universitäts-Alltag. Hawking wird im Januar 2009 67 Jahre alt und erreicht damit die Altersgrenze für diese Funktion.

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Stephen Hawking auf einem Vortrag im Jahr 2003, Bildquelle: AP / The Plain Dealer

Die Arbeit Hawkings ist geprägt von der Suche nach Ursprung und Ende des Universums. „Ich möchte herausfinden, woher das Universum kommt. Wie und wann es begonnen hat“, brachte er dies einmal auf den Punkt. Als bahnbrechend gilt die Definition der nach ihm benannten „Hawking-Strahlung“. Sie entsteht Berechnungen zufolge beim Tod von Schwarzen Löchern, die demnach keineswegs ewig sind, sondern irgendwann - populär ausgedrückt - verdampfen und dabei diese Strahlung abgeben.

Der breiten Öffentlichkeit wurde der inzwischen an den Rollstuhl gefesselte und auf einen Sprachsynthesizer zur Kommunikation angewiesene Astrophysiker bekannt durch einige populärwissenschaftliche Bücher, in denen er es verstand, seine komplizierten Gedankengänge allgemein verständlich darzulegen. Zu nennen sind „Das Universum in der Nussschale“ von 2002 und „Eine kurze Geschichte des Universums“ aus dem Folgejahr. Herausragend ist sicherlich sein Werk „Eine kurze Geschichte der Zeit“, das bereits 1988 erstmals aufgelegt wurde und seitdem eine Zehn-Millionen-Auflage erreichte.

Webseite von Stephen Hawking www.hawking.org.uk/

 

 

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